Die Geschichte

Die Anfänge um 1750

Eberswalde

Foto: Mühle Eberswalde um 1900

Der Stammbaum der Familie Stolze reicht bis in das Jahr 1750 zurück.

Gegründet wurde unter anderem eine 100 t Wassermühle in Eberswalde aus dem Jahre 1876. Franz Stolze leitete das umfangreiche Mühlengeschäft von Gustav Gauger in Regenwalde in Pommern, um sodann die Eberswalder Mühle zu übernehmen.

Diese hat er mit Energie und Weitblick zu einer der erstklassigsten Anlagen der Provinz Brandenburg ausgebaut, überall Verbesserungen und Ergänzungen vornehmend, dazu das Absatzgeschäft erweitert und in ganz neue Bahnen gelenkt. Von Eberswalde aus, wurde u.a. die Großstadt Berlin und Stettin mit Produkten der Mühle beliefert.

 

Nach dem 2. Weltkrieg

Elisabeth & Franz Stolze

Foto: Elisabeth & Franz Stolze

Franz Stolze hatte mit seiner Frau Elisabeth acht Kinder, von denen die beiden Söhne Franz und August im väterlichen Betrieb ihre Ausbildung zum Müllermeister absolvierten, und August auch noch die kaufmännische Lehre abschloss.

 

 

 

 

Ilse & August Stolze

Foto: Ilse & August Stolze

Ende des 2. Weltkrieges wurde das gesamte Anwesen in Eberswalde von Tieffliegern zerstört. Ein Neuaufbau im Mühlenbereich wurde von August Stolze mit seiner Frau Ilse nach Gefangenschaft und Flucht aus Eberswalde/Berlin in Hohenwestedt begonnen. Er kaufte die in Hohenwestedt schon bestehende Mühle Ende 1948 und benannte sie in Schlossmühle Hohenwestedt um.

 

 

Die 20 t Roggen- und Weizenmühle sowie Backschrotherstellung und Futtermittelhandel wurde auf Grund eines Bundesgesetzes im Jahre 1959 stillgelegt.